Beide Recherchen zur Map #16 lagen nur auf lokalen Wegwerf-Branches. Die
Kurzfassungen stehen an den Tickets #21 und #22, die Langfassungen sind mit
Quellen und der Trennung zwischen Belegtem, Abgeleitetem und Unbelegtem aber
das, worauf man zurueckkommt.
Beide enthalten Messungen, die keine Dokumentation hergibt: dass trash 5.2.6
auf Netzlaufwerken gar nicht funktioniert und Windows dort sonst still und
endgueltig loeschen wuerde, und dass ein ungeprunter Append-Log im
Yjs-Benchmark das Siebzigfache des Rohtexts misst.
Ausserdem /.claude in die .gitignore - dort liegen lokale Einstellungen und
die temporaeren Worktrees der Recherche-Agenten.
Ein neu angelegter Workspace bekommt eine Willkommen.md mit einer
Kurzanleitung: was ein Workspace ist, dass Unterordner funktionieren, wozu
.dionotes da ist und wo der Knopf zum Neu-Einlesen sitzt. Sie wird direkt im
Editor geoeffnet, statt den Nutzer vor eine leere Flaeche zu setzen.
Nur bei einem leeren Ordner. Wer einen Ordner voller Notizen importiert, will
keine fremde Datei dazwischen - er kennt das Programm dann meist schon. Die
Pruefung liegt vor dem Anlegen von .dionotes, denn danach ist der Ordner nie
mehr leer; genau diesen Fehler hat der Test beim ersten Anlauf gefunden.
Damit die Notiz angezeigt werden kann, gibt es jetzt die geoeffnete Notiz als
eigenen Context - getrennt vom Workspace, weil sie sich aendert, ohne dass der
Workspace wechselt. Der Editor laedt ihren Inhalt beim Wechsel nach, auf einem
eigenen Thread.
Dadurch schrumpft das TODO im Notiz-Baum auf eine Zeile, die gleich mit
erledigt ist: Ein Klick auf eine Datei oeffnet sie und markiert sie in der
Leiste. Die dafuer vorhandene CSS-Regel .file-selector.active hat damit
wieder einen Nutzer.
Ausdruecklich nicht dabei: Speichern, Autosave, der Umgang mit ungesicherten
Aenderungen. Der Editor zeigt den Inhalt, Aenderungen landen bisher nirgends -
das gehoert zum Notiz-Handling und steht als TODO im Code.
Setzt Issue #7 um und schliesst damit die Workspace-Map ab. Die files-bar
zeigt nicht mehr zwei Platzhalter-Routen, sondern den rekursiv eingelesenen
Inhalt des offenen Workspace.
TreeNode ist ein verschachteltes Enum mit einer einzigen File-Variante fuer
alle Dateitypen - wer wissen will, ob es eine Notiz ist, fragt
path.extension(). Aufgebaut wird ueber std::fs::read_dir mit eigener
Rekursion; walkdir liegt zwar im Graph, iteriert aber flach, woraus einen
Baum zu bauen mehr Code waere.
Eingesammelt wird alles ausser Namen mit fuehrendem Punkt - Dateien wie
Ordner, womit .dionotes und .git ohne Ausnahmeliste wegfallen - und ausser
Symlinks, deren Verfolgung einen Zyklusschutz erfordern wuerde. Leere Ordner
werden angezeigt, sortiert wird Ordner-vor-Dateien und alphabetisch ohne
Ruecksicht auf Gross-/Kleinschreibung.
Der Aufklapp-Zustand liegt als HashSet<PathBuf> neben dem Baum, nicht darin:
Es gibt keinen Filewatcher, der Nutzer liest bei Bedarf neu ein - steckte
expanded im Knoten, klappte jeder Refresh saemtliche Ordner zu. Persistiert
wird er nicht.
Mit dem Baum entfaellt die Tab-Leiste im Editor und damit EDITOR_TABS, der
letzte Rest des in #5 dokumentierten Pflegepunkts. strum wird dadurch
nirgends mehr gebraucht und faellt samt strum_macros aus dem Graph.
Ausserdem entfernt: der Dioxus-Vorlagentext Hero samt header.svg, der nach
dem Oeffnen eines Workspace die rechte Haelfte mit ungestylten Werbelinks
fuellte. Home ist jetzt ein Empty-State.
Setzt Issue #8 um: eine Ansicht statt Reiter. Die Liste der bekannten
Workspaces fuehrt, das Hinzufuegen sitzt als Nebenaktion in der Fusszeile und
wird nur beim leeren Erststart zur Primaeraktion. Oeffnen ist der
Alltagsfall, Hinzufuegen passiert pro Workspace genau einmal - zwei
gleichrangige Reiter haetten bei jedem Start eine Entscheidung verlangt, die
fast immer dieselbe ist.
Ein Eintrag zeigt den Ordnernamen, darunter den Pfad in der Code-Schrift. Der
Pfad wird bei Ueberlaenge vorne gekuerzt, weil sein Ende mehr aussagt als sein
Anfang.
Die Zustandspruefung laeuft nebenlaeufig ueber use_resource und
spawn_blocking. Ohne das wuerde ein nicht eingehaengtes Netzlaufwerk den
Selector einfrieren: dort laeuft schon is_dir() in ein Timeout von Sekunden,
und zwar auf dem Bildschirm, den jeder Start zuerst zeigt. Solange die
Pruefung laeuft, bleiben die Eintraege unmarkiert.
Die drei Zustaende aus #6 bekommen eigene Farben und Formulierungen - nicht
erreichbar, kein Workspace mehr, beschaedigt -, weil sie zu verschiedenen
Handlungen fuehren. Ein defekter Eintrag wird gedaempft, bleibt aber
anklickbar und verschwindet nie automatisch: Meist fehlt nur gerade das
Laufwerk, und ein Klick versucht es erneut.
OpenError ist dafuer Clone und PartialEq geworden; Io traegt jetzt die
Meldung als String statt io::Error, der beides nicht kann.
Setzt die Entscheidungen aus #2, #4 und #6 um: Der Knopf "Workspace
hinzufuegen..." oeffnet den nativen Ordner-Dialog, legt den Marker an und
uebernimmt den Workspace in Context, Liste und Editor.
Der Marker ist .dionotes/workspace.ron mit genau (schema_version: 1). Er wird
additiv angelegt, vorhandene Dateien bleiben unberuehrt - ein Test haelt das
fest. Ein beschaedigter Marker fuehrt dazu, dass der Workspace nicht
geoeffnet und der Marker nicht neu geschrieben wird; auch das ist getestet,
denn sobald dort ein Passwort-Hash liegt, waere stillschweigendes Neuanlegen
ein Weg, den Schutz auszuhebeln.
OpenError unterscheidet die drei Zustaende aus #6 - nicht erreichbar, kein
Workspace mehr, beschaedigt - plus den Fall eines zu neuen Schemas. Die
Display-Impl liefert genau die Formulierungen, mit denen spaeter die
Listeneintraege markiert werden.
Der Flow folgt der Regel aus #6: Ein abgebrochener Dialog ist kein Fehler und
erzeugt keine Meldung. Ein Ordner, der bereits Workspace ist, wird geoeffnet
statt abgelehnt - derselbe Knopf nimmt neue und wiedergefundene Workspaces
auf, was seine Beschriftung erst rechtfertigt. Ein nicht leerer Ordner loest
eine Rueckfrage aus, die ausdruecklich sagt, dass nichts Vorhandenes
veraendert wird; das ist beim Import der Normalfall, keine Ausnahme.
rfd wird mit denselben Features eingebunden, die dioxus-desktop ohnehin zieht
(xdg-portal statt default). Mit den Default-Features waeren neun
Wayland-Pakete dazugekommen, die das Portal nicht braucht - so kostet die
explizite Abhaengigkeit keinen einzigen zusaetzlichen Eintrag.
Die anwendungsweite Liste bekannter Workspaces, so wie sie in den Issues #3
und #4 festgelegt wurde. Bewusst ohne Oberfläche, damit dieser Teil sich mit
echten Tests pruefen laesst statt nur mit cargo check.
Ablageort ueber einen einzigen Ausdruck fuer alle Plattformen:
state_dir().or_else(config_local_dir) - state_dir() liefert nur unter Linux
Some, wo die XDG-Spec "recently used files" ausdruecklich als State fuehrt,
also nach $XDG_STATE_HOME und nicht nach ~/.config. Unter Windows faellt es
auf %LOCALAPPDATA% durch, bewusst nicht Roaming: absolute Workspace-Pfade
sind maschinenspezifisch und zeigten auf einem anderen Rechner ins Leere.
Verifiziert, ein Test haelt den Ort fest.
Die Liste enthaelt nur Pfade. Kein Anzeigename, weil der Ordnername ihn
liefert und ein eigenes Feld nach dem ersten Umbenennen falsch waere. Kein
Zeitstempel, weil die Reihenfolge selbst die Sortierung ist - promote() hebt
einen Eintrag an die Spitze und entfernt ihn vorher aus der Liste, wodurch
Duplikate gar nicht erst entstehen koennen.
Eine unlesbare Datei ergibt eine leere Liste statt eines Fehlers: Sie
enthaelt nichts Unwiederbringliches, der Nutzer waehlt seine Ordner einmal
neu. Genau deshalb braucht sie auch keine Schema-Version.
Neu im Abhaengigkeitsgraph ist allein ron; dirs und serde lagen bereits
transitiv vor. directories waere die teurere Variante gewesen - sein einziger
Mehrwert waere die Kleinschreibung des Ordnernamens, die hier eine Konstante
erledigt.
Die App hatte zwei Routable-Enums, zwischen denen ein Signal<bool> umschaltete.
Der Schalter wurde nie gesetzt - beim ersten Umlegen waere aufgefallen, dass
sich beide Router dieselbe History teilen und beide "/" belegen: Wer im
Selector auf "Open Workspace" klickt, steht auf /ws_open, und der
Editor-Router kennt nur / und /editor.
Jetzt ein Enum, der Editor-Teil unter #[nest("/workspace")]. An die Stelle des
bool tritt Signal<Option<Workspace>> in einem Context-Provider - Props
scheiden aus, weil sich durch ein Outlet keine durchreichen lassen. Fehlt der
Workspace, schickt ein Guard im EditorShell-Layout zurueck zum Selector; der
Fall tritt real bei Hot-Reload auf, wo der Context faellt und die Route bleibt.
Der Selector verliert seine Reiter und wird eine einzige Route. Das folgt aus
dem UI-Prototyp in Issue #8: Oeffnen ist der Alltagsfall, Hinzufuegen passiert
pro Workspace einmal - zwei gleichrangige Reiter verlangten bei jedem Start
eine Entscheidung, die fast immer dieselbe ist. Damit entfallen der leere
Stub create_new_workspace.rs, die Tab-Konstante fuer den Selector und die
zugehoerigen CSS-Klassen.
Weil EnumIter nicht mehr gebraucht wird, faellt strum_macros als direkte
Abhaengigkeit weg; strum re-exportiert die Derives bereits.
Entscheidungen dazu in den Issues #5, #6 und #8.
Waehrend der Workspace-Planung sind die Begriffe scharf geworden: Workspace,
Marker, Workspace-Liste, Notiz, Selector, Editor. docs/agents/domain.md sieht
CONTEXT.md als Ort dafuer vor, und die Skills lesen es, bevor sie den Code
erkunden.
Ausserdem festgehalten, dass dieses Projekt seine Entscheidungen im Tracker
fuehrt statt in docs/adr/ - sonst sucht die naechste Session an der falschen
Stelle.
Beide Recherchen lagen bisher nur auf lokalen Wegwerf-Branches. Die
Kurzfassung steht an den Tickets #2 und #3, die Langfassungen sind mit
Quellenangaben und einer Trennung zwischen Belegtem und Vermutetem aber das,
worauf man zurueckkommt, wenn spaeter jemand fragt, warum unter Windows Local
statt Roaming gewaehlt wurde.
Damit sind research/ordner-dialog und research/config-ablageort ueberfluessig
und koennen geloescht werden.
tea issues edit --add-assignees ruft POST /issues/<index>/assignees auf, den
Gitea nicht kennt - der Aufruf endet in einem nackten 404, ohne dass tea das
als Fehlbedienung kenntlich macht. Assignees werden stattdessen per PATCH auf
das Issue gesetzt.
Betrifft direkt den Claim-Schritt jeder Wayfinder-Session, deshalb an beiden
Stellen korrigiert.
Der Endpoint war als ungeprueft markiert. Beim Verdrahten der ersten
Wayfinder-Map hat sich gezeigt: owner und repo muessen im Body wiederholt
werden, der Pfad allein reicht nicht. Ohne sie schlaegt der Aufruf mit
"repository does not exist [owner_name: ]" fehl, was in eine falsche Richtung
zeigt. Die von tea dokumentierten {owner}/{repo}-Platzhalter werden hier
ebenfalls nicht ersetzt.
Die Engineering-Skills (wayfinder, triage, to-tickets, to-spec) erwarten pro
Repo eine Tracker-Beschreibung. Hier ist das Gitea, nicht GitHub oder GitLab -
der Host heisst zwar gitlab.hive-brain.de, spricht aber die Gitea-API, also
tea statt glab.
Issue-Dependencies und Sub-Issues kann tea 0.15 nicht abbilden; beides ist in
der Doku als ungeprueft bzw. mit Body-Konvention als Fallback vermerkt, damit
keine Session sich auf ungetestete Kommandos verlaesst.
Fuenf Formular-Komponenten nach dem Muster von CustomLink: eigene
Props-Struct plus Komponentenfunktion, controlled - der Zustand bleibt beim
Aufrufer, die Komponente meldet Aenderungen per Callback.
Bewusst native HTML-Elemente statt eigener Popups und Listen: <select> fuers
Dropdown, <input type=checkbox|radio> fuer Multi- und Single-Select. Damit
kommen Tastaturbedienung, Screenreader-Support und die Auswahldialoge auf
Mobilgeraeten ohne eigenen Code.
CustomMultiSelect liefert dem Callback die vollstaendige neue Auswahl statt
nur der angeklickten Option, sonst muesste jede Aufrufstelle die
Umschaltlogik nachbauen. Diese Logik steckt in toggled() und ist getestet.
Zwei Router: WorkspaceRoute (Workspace anlegen/oeffnen) und EditorRoute
(Home/Editor), umgeschaltet ueber ein Signal in App.
Die Navigationslinks werden nicht mehr einzeln ausgeschrieben, sondern aus
dem Routen-Enum erzeugt (strum EnumIter). Die Beschriftung haengt per
#[strum(message = "...")] an der Variante selbst, damit eine neue Route nur
an einer Stelle gepflegt werden muss.
CustomLink kapselt Link und markiert den aktiven Eintrag ueber active_class
statt ueber eigenen Klick-Zustand - das funktioniert auch bei Deep-Links und
dem Zurueck-Button.
Cargo-, Dioxus- und Tailwind-Konfiguration, Clippy-Regeln, Assets und
Stylesheets (tokens/base/layout/components). Cargo.lock wird eingecheckt,
da es sich um ein Binary-Crate handelt.
node_modules/ und .idea/ per .gitignore ausgeschlossen.